So, liebe Leutchen…
… es ist wieder mal soweit den Blog und somit unser Tun und
Treiben auf einen etwas aktuelleren Stand zu bringen. Wir sind also in Peru und
daran hat sich auch seit dem letzten Eintrag nichts geändert. [gar nicht mehr so wirklich war, denn nach 7,5
Wochen in Peru haben wir gestern die Grenze nach Bolivien überquert und
befinden uns am Weg in Richtung La Paz, dem höchsten Regierungssitz der Welt
(La Paz ist aber nicht die Hauptstadt Boliviens, weshalb der Titel der höchsten
Hauptstadt der Welt an Quito geht)].
[Bevor hier und jetzt weitergelesen wird, hier noch die
Anmerkung, dass zu allen Beschreibungen von Raum und Zeit weitere 4 Wochen
addiert werden müssen, da ich es während unseres Aufenthaltes in Lima nicht
geschafft habe den Blogbeitrag abzuschließen und dann während des Besuches
meiner Mama (4Wo) und meines Bruders (2Wo) keine Zeit geblieben ist dies zu
tun. Jetzt aber, knapp 4 Wochen post Lima Zeit ist es aber soweit und der
Blogbeitrag wird in den nächsten Tagen online gestellt…]
Gerade eben befinden wir uns in Lima, der Hauptstadt Perus
und nach Kairo der zweittrockensten Hauptstadt der Welt, von der in vielen
Führern und in Gesprächen mit anderen Menschen oftmals kaum was positives
berichtet wird. Ein anderes Bild haben wir bislang von ihr, klima- wie
flairtechnisch. Meist dunstig verhangen mit dem einen oder anderen kurzen
Nieselschauer erleben wir soweit eine moderne Stadt mit zahllosen netten,
originellen, individuellen Cafés, Restaurants und Bars. Generell zeigt sich
hier ein sehr konträres kulinarisches Bild zu unseren bisherigen, und
vermutlich auch zukünftigen, Peruerfahrungen. Wenngleich Peru, was
Kulinarisches angeht, an sich schon heraussticht und sich von den anderen Süd-
und Mittelamerikanischen Ländern abhebt, hier findet sich die differenzierteste,
multikulturellste von zahllosen Einflüssen geprägte Küche des Kontinents und
die Menschen wissen auch damit umzugehen, setzt Lima dem ganzen noch das
Krönchen auf und bietet eine Küche von Weltformat und mit die besten
Restaurants der Welt, die zwar verlocken aber welche wir ob unser nicht
passenden Abendroben sowie der bis zu zweimonatigen Wartezeiten bei
Reservierungen auf unserer aktuellen Reise nicht in Anspruch nehmen werden (beziehungsweise
können). So schlendern wir also von Café zu Café der Ankunft meines Bruders und
meiner Mama entgegenfiebernd und entdecken Beschriebenes. Dabei muss ehrlicherweise
darauf hingewiesen werden, dass sich unsere Eindrücke und Erlebnisse ausschließlich
auf die schönen, touristischen Bezirke Miraflores sowie Centro historico
beschränken. Nichtsdestotrotz und wenngleich ohne eine Ahnung zu haben was das
Leben hier kostet, haben wir mehr oder weniger das erste Mal das Gefühl hier
längere Zeit leben zu können. Neben den erwähnten Cafés und Restaurants entdecken
wir bei unseren Spaziergängen am Malecon, der Promenade oberhalb des Küstencliffs,
welches sich zwischen die Stadt und das Meer schiebt, Tennisplätze, Fußballplätze,
Basketballcourts, BMX- und Skateparks, endlose Rad- und Laufwege, Surfschulen,
unten am Meer und eben entlang des Malecons, Parks mit Fitnessgeräten und Wlan,
Snackbars, Künstler, Schwertkämpfer, Acroyogaisten, Sänger aller
Musikrichtungen und viele weitere Menschen welche ihren Hobbies und Einkünften
nachgehen, und vieles Mehr. Wenn man den Blick von der Skyline entlang des
Malecon und des Meers schwenken lässt entdeckt man unzählige Paragleitschirme
in der Luft welche entlang des Kliffs und der Häuser im Aufwind soren (Paraleitisch
für gleiten) und zahlreiche Surfer die unten im Wasser auf ihre Welle warten.
Alles in Allem eben ein erster Eindruck der uns gefällt und uns darüber
nachdenken lässt wie, womit und wo wir zukünftig Geld verdienen können. Mein
Traum wäre ja der Computer als Arbeitsgerät, der es mir erlaubt ort- und zeitunabhängig
und vielleicht eben auch einmal hier in Lima Geld zu verdienen, sei es mit
Texten, Recherchen oder Fotos, jedenfalls aber an einem Ort meiner Wahl und
eben unabhängig von Raum und Zeit… Was für uns jedenfalls für Lima spricht
ist….hmmm…weil wir hier unter anderem finden was uns beiden an einer Großstadt
gefällt, Cafés, Bars, Restaurants, Parks, zahlreiche Sport- und andere Aktivitätsmöglichkeiten,
Kultur, und natürlich auch die Sprache, die nach wie vor leider weit weg von gut
und noch viel weiter weg vom individuellen Verlangen beherrscht wird aber ungetrübten
Reiz hat.
Kurz: alle die ebenfalls nichts positives von Lima gehört
haben oder hören werden und eventuell in Betracht ziehen sich Peru aus der Nähe
anzuschauen, möchte ich raten sich selbst ein Bild zu machen, denn wir wurden
positiv überrascht!
Seit unserem Grenzübertritt und der 19 stündigen Busfahrt
nach Trujillo, und unserer Ankunft in Lima sind in etwa 4 [7,5] Wochen
vergangen. Vier Wochen welche wir im Grunde an zwei Orten verbracht haben, den
Bergen der Cordillera blanca, einem der schönsten Gebirgsgruppen der Welt
einerseits, und dem Amazonasregenwald andererseits.
Huaraz und die Cordillera blanca:
Huaraz ist das Herz der Gegend und der Ausgangspunkt für Alles
was man in den umliegenden Bergen tun kann. Hier findet man unzählige
Agenturen, Outdoorgeschäfte und Hostels. Hier findet man vor allem aber auch
viel echtes peruanisches Leben mit Straßenverkäufern die von allem Essbaren und
Trinkbaren bis hin zu Klobürsten, Fernbedienungen und Socken alles anpreisen
was man eben so brauchen kann. Im Mercado central holt man sich, und wir auch,
Früchte, geht Frühstücken oder auf ein Mittagsmenü mit Suppe, Chicha morada,
ein Saft aus ausgekochtem blauen Mais, und einer Hauptspeise nach Wahl um zwei
Dollar. Die Faszination erhält das auf 3000m gelegene Huaraz allerdings wenn
man den Blick über die Dächer der Stadt erhebt und in greifbarer Nähe ringsum
Schnee- und Gletscherbedeckte Gipfel erspäht, alle zwischen 5000 und 6700m hoch.
Mitten unter diesen und ebenfalls in Sicht- und Griffweite der zweithöchste
Berg der Anden und außerhalb des Himalaya, der Huascaran (6770m).
Über die Agenturen kann man alle möglichen Touren und Treks buchen und mit Führern, Köchen und Eseln, die einem die Ausrüstung tragen, die Berge erfahren. Wir haben aber all unser Equipment nicht umsonst mit und weil Marleen wie ich die Anwesenheit fremder in der Einsamkeit nicht zu schätzend wissen und uns körperliche Anstrengung nicht die Tränen in die Augen treibt haben wir und entschlossen uns alleine in das Bergabenteuer zu stürzen. Alles nötige in unseren Rucksäcken mithabend galt es lediglich eine Wanderkarte zu kaufen, eine Alpen-Vereins-Karte!, sowie eine Gaskartusche für unseren Kocher und das notwendige Essen. Zwei Mal haben wir uns dann in die Höhe begeben. Das erste Mal 4 Tage, den wohl berühmtesten Trek, den Santa Cruz Trek, benannt nach dem gleichnamigen Tal. Das zweite Mal dann waren wir mit unseren Rucksäcken, Zelt und Co. 8 Tage unterwegs und haben uns noch höher hinauf begeben. Unsere Zeltplätze haben sich dabei immer zwischen 4000 und 5000m befunden, stets mit Blick auf die riesigen Hängegletscher, türkisblaue Gletscherseen, goldenes Gras und umgeben von halbwilden Schafherden, Eseln und Rindern. Aus meiner bisherige Erfahrungen sprechend ist es tatsächlich einer der schönsten und beeindrucktesten Gebirgslandschaften die es gibt und stellen eine Mischung dar aus europäisch-österreichischen Hochgebirgen, den sanften kältegeprägten Vegetationen Nordskandinaviens sowie den gigantischen Dimensionen Patagoniens. Einfach nur herrlich und wie immer, einen „Alltag“ bietend wie er für mich nicht schöner sein kann, mit schlafen und aufwachen im Schlafsack und Zelt, einfachem am Kocher gewärmten Haferbreigatsch, sein Zuhause zusammenpackend nur um ein weiteres nach ein paar Stunden Marsch zu finden und erneut aufzubauen, Tee und Abendessen wieder am Kocher zubereitend, zwischendurch in der Daunenjacke herunterbrechende Gletscherstücke bestaunend und im Schlafsack liegend, lesend oder die Umgebung in sich aufsaugend die Zeit verstreichen lassend nur um am nächsten Morgen wieder weiterzuziehen.
Über die Agenturen kann man alle möglichen Touren und Treks buchen und mit Führern, Köchen und Eseln, die einem die Ausrüstung tragen, die Berge erfahren. Wir haben aber all unser Equipment nicht umsonst mit und weil Marleen wie ich die Anwesenheit fremder in der Einsamkeit nicht zu schätzend wissen und uns körperliche Anstrengung nicht die Tränen in die Augen treibt haben wir und entschlossen uns alleine in das Bergabenteuer zu stürzen. Alles nötige in unseren Rucksäcken mithabend galt es lediglich eine Wanderkarte zu kaufen, eine Alpen-Vereins-Karte!, sowie eine Gaskartusche für unseren Kocher und das notwendige Essen. Zwei Mal haben wir uns dann in die Höhe begeben. Das erste Mal 4 Tage, den wohl berühmtesten Trek, den Santa Cruz Trek, benannt nach dem gleichnamigen Tal. Das zweite Mal dann waren wir mit unseren Rucksäcken, Zelt und Co. 8 Tage unterwegs und haben uns noch höher hinauf begeben. Unsere Zeltplätze haben sich dabei immer zwischen 4000 und 5000m befunden, stets mit Blick auf die riesigen Hängegletscher, türkisblaue Gletscherseen, goldenes Gras und umgeben von halbwilden Schafherden, Eseln und Rindern. Aus meiner bisherige Erfahrungen sprechend ist es tatsächlich einer der schönsten und beeindrucktesten Gebirgslandschaften die es gibt und stellen eine Mischung dar aus europäisch-österreichischen Hochgebirgen, den sanften kältegeprägten Vegetationen Nordskandinaviens sowie den gigantischen Dimensionen Patagoniens. Einfach nur herrlich und wie immer, einen „Alltag“ bietend wie er für mich nicht schöner sein kann, mit schlafen und aufwachen im Schlafsack und Zelt, einfachem am Kocher gewärmten Haferbreigatsch, sein Zuhause zusammenpackend nur um ein weiteres nach ein paar Stunden Marsch zu finden und erneut aufzubauen, Tee und Abendessen wieder am Kocher zubereitend, zwischendurch in der Daunenjacke herunterbrechende Gletscherstücke bestaunend und im Schlafsack liegend, lesend oder die Umgebung in sich aufsaugend die Zeit verstreichen lassend nur um am nächsten Morgen wieder weiterzuziehen.
Für Marleen war es das erste Mal, dass sie so etwas gemacht
hat und es freut mich, dass sie ebenso Gefallen darin gefunden hat. Das Gefühl
der Einfachheit und die Tatsache alles was man braucht, von Essen über Heim, im
Rucksack mit sich mitzutragen hat ihr ebenso gefallen wie mir. Auch hätten wir
uns kaum einen würdigeren und schöneren Ort vorstellen können, um unser
sechsmonatiges Reisejubiläum und somit die vermutliche Halbzeit zu feiern!
Von den Bergen in den Regenwald: Huaraz – Lima 8h mit dem
Bus. Aufenthalt am Flughafen 15h, Lima – Iquitos 1,5h mit dem Flugzeug.
Iquitos war für uns der Ausgangspunkt für unseren Regenwaldtrip
und den Besuch des peruanischen Amazonas. Iquitos mit ca. 800.000 Einwohnern
ist die größte lediglich auf dem Luft- oder dem Wasserweg erreichbare Stadt der
Welt. Hierher führen keine Straßen, den Iquitos liegt mitten im Regenwald und
hier fängt der Amazonas durch den Zusammenfluss zweier anderer Flüsse an. Umgeben
von „schwimmenden“ Stadtrandvierteln reicht das Amazonaswasser je nach
Jahreszeit direkt bis an den, auch hier existierenden, Malecon. 15 Meter steigt
oder fällt hier das umgebende Wasser des Amazonas zwischen Regen- und
Trockenzeit und bietet den bislang schönsten Malecon. Eine Häuserblockreihe
neben dem Hauptplatz gelegen hat man von hier den Regenwald und den Amazonas in
tatsächlicher Griffweite und sieht die Sonne über den dunstigen Baumwipfeln
auf- und untergehen.
Von Iquitos gings dann nochmals etwas über 2h und 100km mit
dem Speedboot den Amazonas entlang zur Otorongo-Lodge. Bevor wir uns allerdings
auf den Weg gemacht haben, haben wir noch den berühmten, weil sehr exotischen
und oftmals nicht ganz legalen, Markt von Belen, dem schwimmenden Armenviertel
Iquitos besucht. Hier findet man (leider) alles was der Regenwald zu bieten
hat, zum Essen oder als Medizin oder beides. Fische aller Art, Krokodile,
Gürteltiere, Schildkröten, Eier von allem, Schlangen, Maden, Kräuter, Holze,
Wurzeln und vieles mehr. Je nach dem wer was gefunden/gejagt/getötet hat auch
schon mal Affen, Jaguare usw. teils lebend teils tot. In einer Stadt die nahezu
abgeschottet ist von der Außenwelt, wo die Menschen arm sind und VON der Natur
leben und potentiell zur Gefahr werdende Tiere präventiv töten, aber auch um
damit Geld zu verdienen, und wo das Gesetz weiter weg ist als an anderen Orten
kann man hier wenig dagegen tun aber auch argumentieren.
In unserer Lodge angekommen haben wir ein einfaches Zimmer bezogen. Ein Doppelbett, zwei Moskitonetze, ein Bananenblattdach und Gummistiefel, als Schutz vor Schlangenbissen, haben uns erwartet. Leider haben wie letztere, bis auf eine kleine regenwurmartige und harmlose Baumschlange nie zu Gesicht bekommen. Auch die im Dach unseres Aufenthalts- und Essenshauses lebenden Baumboas haben wir leider nie gesehen. Angeblich sind sie noch vor wenigen Wochen als Knoten ständig am Dach und der Konstruktion darunter herumgerollt, haben dabei das Dach zerlegt, und waren jetzt, nach diesem Paarungsspiel, wohl irgendwo zurückgezogen. Schas jedenfalls weil die hätte ich gerne gesehen.
Drei Mal am Tag gab es Essen und dazwischen waren wir
unterwegs, mit dem Boot oder zu Fuß immer im Gefolge unserer beiden Guides.
Einmal im Regen, einmal unter der brennenden Sonne aber immer in unseren
Gummistiefeln und immer bei zermürbender Luftfeuchtigkeit und Hitze. Marleen hat das
Klima noch mehr zugesetzt als mir und musste/wollte 2 Tage in der Lodge bleiben
weil sie sich so gerädert gefühlt hat. Zoologisch konnte der Trip leider nicht
meine Erwartungen erfüllen, sei es, dass diese zu hoch gesteckt waren oder aber
die beschreibenden Zeilen der Lodge-Homepage mehr erwarten ließen. Jedenfalls
habe ich auf mehr gehofft. Wenngleich ich natürlich weiß, dass es immer ein
Lotteriespiel ist Tiere zu sehen und zu finden, bin ich trotzdem immer
enttäuscht wenn ich nicht alles sehen kann, meine Erwartungen schraube ich
deshalb aber trotzdem nicht runter.
Vogelspinnen gab es viele!! Und auch in zufriedenstellender,
ansehnlicher Größe. Weiters haben wir immer mal wieder Affen durch die Bäume
flitzen sehen, ein paar Pfeilgiftfrösche, unterschiedliches Krabbelgetier
darunter auch einen riesigen Leuchtkäfer oder Coche de la Selva (Auto des
Dschungels) weil seine beiden Lichtpunkte tatsächlich zwei kleinen
Autoscheinwerfer gleich kommen, Hoatzin Vögel, ein sehr alter Vogel der ein vermutetes
Bindeglied zwischen Vögel und Dinausaurier darstellt, Aras, Tukane, rosa und graue Flussdelphine, Faultiere,
auch einmal zum schmusen nahe, einen riesigen Zitteraal, Drachenfische und Piranhas.
Letztere haben wir bei einem Angelvormittag gesehen und auch gefangen. Jedenfalls
Marlene wenngleich ihre Ausbeute gerad einmal für sie gereicht hat.
Neben den Bootsausflügen und den Wanderungen haben wir auch
mal draußen im Dschungel unser Camp aufgebaut und in Mitten des Waldes unter
einer Plane und einem Moskitonetz geschlafen. Dabei gab es während der ganzen
Nacht die herrlichsten und abwechslungsreichsten Tierkonzerte. Bei einer
weiteren Wanderung quer durch den Dschungel zu einer von der Lodge angebrachten
Wildtierkameras, welche tatsächlich Fotos von einem Jaguar und einem Puma
gemacht hat, sind wir Stundenlange im Gewitter und tropischen Regengüssen quer
durch das grüne Dickicht marschiert. Einst kleine Bäche sind nahezu zu Strömen
angeschwollen und wir hüfttief immer wieder hindurch und mit den Machete den
Weg am andere Ufer weiter freischlagend. Mittags haben wir dann bei einem
kleinen Unterschlupf Paprikas und Chillis gepflückt daraus eine Sauce gemacht
und die mitgebrachten Bananen und Hühnerfleisch über dem Lagerfeuer zubereitet.
Bei einem der Bootsausflüge, bei welchem wir erst spät am Abend zurück in der Lodge angekommen sind haben wir den Sonnenuntergang vom Boot aus und mitten am Amazonas beobachten können. Bei der weiteren zweistündigen Fahrt auf dem Strom und in der Dunkelheit haben wir einen perfekten Sternenhimmel beobachtet und hin und wieder ist mir auch ein dicker Fisch an den Kopf gesprungen (das tun die nämlich nachts, und unser Guide hatte schon einmal eine Rippenprellung bzw. eine Platzwunde im Gesicht weil ein Catfish nachts in ihn hineingesprungen ist). Uns ist aber nichts passiert und wir haben eine richtig schöne Nachtfahrt am Amazonas erlebt.
Auf der Liste der leider nicht gesehenen Tiere, welche aber ganz
oben auf meiner Wunschliste waren, zählen die Anaconda und Katzen wie eben Puma
und Jaguar (das waren wohl die verwägensten Wünsche), Kaimane, Ameisenbär,
Gürteltier und Tapir. Nichtsdestotrotz war es ein großartiges Erlebnis.
Abgeschlossen ist der Dschungel für mich allerdings leider nicht. Das Häkchen
unter diesen Punkt kann ich erst setzten wenn ich meine Anaconda und meinen Jaguar
gesehen habe.
So, dass waren also die Wochen bis zur Ankunft von Mama und
Philipp. Mit denen haben wir ein dichtes Programm gefahren. Aber das ist eine
andere Geschichte…
In diesem Sinne wieder die allerliebsten Grüße an alle
Interessierten und auch an alle anderen!
Saludos, adios y hasta pronto!
Marlene y Christian




































hi ihr zwei Rumtreiber. DANKE wiedermal für den teils lustigen, immer fröhlich und uns, die daheimgebliebenen, oft die Erlebnisse so vermitteln als wären wir fast dabei! :-)
AntwortenLöschenich habe mich fast tot gelacht bei der geschichte, wo dir der fisch ins gesicht gesprungen ist !! hihih, obwohl, das scheinbar oft gar nicht so lustig ist, - Verletzung und/oder so............für BEIDE nämlich nicht. stell dir vor du bis der fisch, bist im Paradiese, hüpfst fröhlich vor dich hin, und wie ein Lottogewinn, jemandem "an den kragen" bzw. ins boot. Volltreffer! im wahrsten sinn des wortes.
lima hast du auch grossartig beschrieben. sie scheinen echt, wider anderer Beschreibungen, alles zu haben was man(n) braucht. genuss- und geniessmöglichkeiten, Sport und spiel, musik und streetlife - herrlich. bin froh dass ihr das so erlebt habt und vielleicht ergibt sich ja was...irgendwo...irgendwann......
eine gute Gelegenheit eventuell diesen ort auch mal zu sehen für uns, die daheimgebliebenen.
die Fotos am und vom berg, den bergen,sind wohl auch sehr sehr irre schön! wobei mir wäre vielleicht ein bissl zu kalt.aber ihr seid ja Gott seid dank gut ausgerüstet!!
die Einfachheit, die du beschreibst, das was man (wirklich) braucht einfach zu haben, mitzuführen, ja das hat was!! man merkt woraufs ankommt nämlich!! das ist gut!!! in ständiger Ablenkung, freiwillig oder unfreiwillig verliert man leider oft den blick genau für das! dort nicht! grossartig!
für DAS beneide ich euch!! ...und vieles mehr.
die schildkröten- und krokodilteile sind für mein empfinden super gruselig, unvorstellbar irgendwas damit zu machen, geschweige denn zu essen, überhaupt zu zerlegen,....iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii. aber, für die menschen dort eben etwas verwertbares, egal wie.
auch verständlich.
Piranhans fischen und essen ist wie eine "Heimzahlung" , irgendwie, kommt mir vor. ein tödlicher skelettierfisch der selbst gefangen und gegesen wird. auch ein lottosechser für den fisch! :-(
ich wünsche dir/euch jedenfalls noch viele Gelegenheiten die Natur und noch viele Tiere zu sehen, da wo sie leben, sie zu beobachten.
und falls nichts mehr nachkommt um die noch "fehlende" Anakonda und den Puma/Jaguar in irgendeiner form zu "ersetzen", wünsche dich dir/euch eben nochmal eine Gelegenheit, diesen Punkt zu setzen.
alles liebe und weiterhin viele coole (im wahrsten sinn des wortes) Erlebnisse, Erfahrungen
michi
Ich bin euren Ausführungen wieder einmal fasziniert gefolgt.
AntwortenLöschenMir fehlen aber die richtigen Worte um zu beschreiben
was mich im Allgemeinen, bzw. besonders beeindruckt.
Es ist jede Zeile, jedes Bild für sich so einmalig und auch irgendwie "unzivilisiert" (aus der Sicht einer Wald4tlerin)
- einfach unglaublich unser Planet, mit Gott sei Dank noch Gegenden ohne Zerstörung und Konsumwahn.
Ich hoffe sehr du hältst über Eure Erfahrungen einen Vortrag und bringst ein Buch über Eure Abenteuer heraus!
Ist quasi schon vorbestellt : - )))
Ich werde jedenfalls für Oma Eure bisherigen Erlebnisse ausdrucken, sodass sie auch ein wenig dabei ist.
Bin schon gespannt auf eure Ausführungen mit Mama und Bruderherz!
Viele liebe Grüße und Bussi
Christa