Hola! Bis dato schreibe ich nur auf meinem handy.... daher bitte ich die hier fehlende eloquenz, den ev. fehlenden sprachlichen fluss sowie die nicht vorhandenen literarischen rafinessen zu entschuldigen, ganz zu schweigen von tippfehlern und ähnlichen unkonventionellen schreibweisen....
Wie erwartet gibt es auf Kuba kaum Internet was uns aber eigentlich nicht stört... wie auch immer jetzt mal ein kleines kurzes Update von uns....:
wir waren die ersten1,5 Tage in Matanzas, zum ankommen und planen. Mit einem coolen oldtimer sind wir dann nach la habanna weil wir dachten dass wir nur dort und nur innerhalb der ersten 10 tage unsere visa verlängern können, was wir müssen weil wir geplant um 5 tage länger als die normal erlaubte aufenthaltsdauer hier sind. Alles falsch! 1. kann man das in jeder provinzhauptstadt machen 2. kann man das jederzeit machen und 3., unser fehler 😉, hat am sonntag nichts offen, auch nicht auf kuba!
Die grandiosen ersten eindrücke sind leider ein wenig von grauslichem halsweh, dass ich leider schon in wien kommen gespürt habe, getrübt....(irgendwie habe ich dass noch immer...30.03.).
La Habanna ist riesig, aber wir haben uns sowieso nur auf die gängigen viertel, central habanna, havanna vieja und vedado konzentriert. Die stadt ist sehr stressig wenngleich der erste eindruck auf grund der wirklich coolen alten autos und der kolossalen, kolonialen gebäude grandios ist. Im grunde sieht man aber kaum ein intaktes gebäude und man erkennt, dass hier eine ehemals wirklich traumhaft schöne stadt seit 50 jahren einfach verfällt...nichts desto trotz lädt sie ein sich mit der kamera auf die jagt nach schönen fotos zu machen....wären da nicht auch die wirklich heruntergekommenen gassen und der stehte blick der kubaner.... macht (mir) dann auch ein schlechtes gefühl wenn man mit einer teuren kamera herumläuft und fotos macht (das war in nepal übrigens anders!, da hatten die menschen eher ein lächeln im gesicht und haben mir weniger ein schlechtes gewissen gemacht.... aber vielleicht is das nur mein erster verzerrter eindruck...) Das Verkehrssystem ist komplett undursichtig für uns und im ganzen land fehlen autos, züge und busse um die vielen touristen zu transportieren...wenn man wohin möchte, kann man sich max. auf eine liste für in drei Tagen setzten lassen.... tja wird wohl des öfteren ein taxi werden....
Nach 2 tagen in la habanna haben wir uns gen westen in Richtung vinales aufgemacht. Eine kubanische mittelgebirgsregion in welcher der beste tabak der welt angebaut und zu den bekannt besten zigarren der welt verarbeitet wird. Überall sieht man die angebauten pflanzen, die einfachen scheunen wo die blätter zum trocknen aufgehängt werden und die schöne hügellandschaft welche den übersetzten namen elefantenhöcker trägt. Der geruch der vorsichhintrocknenden blätter ist übrigens grandios!
Die gegend lädt neben ihrer tabakexkursionen vor allem ein um zu wandern und zu reiten. Letzteres haben wir auch schon getan und es war einfach nur mörderisch cool! Hat sich jetzt schon ausgezahlt, dass wir schon in wien einen westernreitkurs gemacht haben. Unser "restfetter" caballero war komplett entspannt und hatte nichts dagegen um "mas rapido" durch die wildnis zu fetzen...kurz wir sidn doch tatsächlich durch die Gegend, wasser, bergauf, bergab,... galoppiert! War wirklich cool! Was ich allerding nicht gedacht habe ist, dass es nur 5 tage dauert bis sich marleen einen kubaner gefunden hat.... nämlich unseren 21 jährigen führer felix... naja daher habe ich entschieden dass wir weiterfahren :)
Auf nach maria la gorda, fast die westlichste spitze und komplett einsam....fotos sagen mehr als tausend worte....
Nach entspannten, einsamen, paradiesischen 2 tagen sind wir wieder über vinales, wo wir noch einen abend des hiesigen carnevals mitgenommen haben und sich marleen mit hilfe der großteils gesundheitlich sehr abenteuerlich aussehenden streetfoodständen zwei tage später einer kubanischen entschlackungstour unterzogen hat und gerade neben mir liegt und die verlorenen nachtstunden nachholt, wärend ich die zeit nutze um zu schreiben bzw. auf das officina de inmigracion gegangen bin um unsere visa nun endlich zu verlängern und um das kubanische amtswesen hautnah mitzuerleben, welches ich wahrscheinlich ohne die unterstützung unserer superlieben Vermieterin nicht so "schnell" geschafft hätte, und habanna weiter in Richtung osten nach Cienfuegos!
Ja das war ein richtig langer nebensatz... einfach nochmals lesen wenn jemand den faden verloren hat, aber das wollte jetzt alles auf einmal raus...;)
Jedenfalls sind wir gerade in cienfuegos (28.03)! Es handelt sich dabei um eine kleine stadt und das was man sehen muss bzw. was wir sehen wollten haben wir gestern nachmittag nach unserer ankunft erledigt! Geplant war dann, heute und in den nächsten ca. 2 tagen und nach geplanter GEMEINSAMER getaner arbeit am kubanischen amt, ausflüge in die nähere umgebung, zu der größten krokodilfarm kubas, den zapatasümpfen, wo ich auf die jagt nach den freilebenden exemplaren gehen werde, und zu mit kristallklaren wasser gefüllten Höhlen, in welchen man schnorcheln und tauchen gehen kann, zu machen.
Wie bereits erwähnt wird sich das nun allerdings ein wenig nach hinten verschieben weil sich marleen von ihren nächtlichen strapazen erst wieder erholen muss.
Wie es weitergeht werden wir sehen...
So, wir haben den 30.03 und sind gerade in Trinidad angekommen!
Nachdem sich marleen erholt hat und ihren ruhetag im bett verbracht hat sind wir wieder aufgebrochen zu besagten orten, ein stück zurück im westen. Dafür haben wir erstmals die viazulbusse, eher für Touristen, weil etwas teurer, und mit klima (beides nur theoretisch wobei ersteres zu unserer freude und zweiteres zu unserer Enttäuschung), verwendet. Auf der strecke von cienfuegos in Richtung playa larga, aber auch an anderen küstenabschnitten, wandern ab der dämmerung bis es vormittags heiß wird Myriaden von krabben über die Straße ins hinterland. Über zick kilometer!!!!!!! Handteller groß und wunderschön ist dieses Massaker an halloweenkrabben ein unschönes schauspiel. Für die meisten touristen eine Attraktion für uns ein alpttraum.......
In playa larga haben wir dann zwei Nächte verbracht und mittels einem vom nachbarn geliehenen e-gatschhupfers haben wir die krokofarm und die höhlen mit glasklarem wasser besucht. Beides war sehr cool und hat sich auf jeden fall ausgezahlt, speziell aber auch die reise unter geschwindikeitsrausch 31,5 km/h:), :
Heute in der früh nach einem klassischen casas particulares frühstück, mit pancakes, brot, obstteller, hugo de guajaba, Kaffee, omlett mit käse und tomaten, marmelade und Honig, haben wir am Straßenrand wieder auf den viazulbus gewartet sind aber doch wieder in ein taxi collectivo eingestiegen, weil etwas angenehmer und kaum teurer. Nach 3 stunden sind wir nun also hier angekommen und residieren nun in unserer bis dato schönsten casa. Wir werden voraussichtlich 3-4 nächte hier bleiben und auch wieder mal via internet von uns hören lassen:)
Also bis bald!








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